Soziale Kunst
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Mediation / Supervision                                                                     
Supervision

Mediation ist eine Begleitung eines konfliktreichen Prozesses durch eine außenstehende und auf derartige Begleitungen spezialisierte Person. Diese Begleitung soll dazu führen, dass die Wurzeln der kraftraubenden Konflikte behutsam beleuchtet werden und die jeweiligen Parteien nach und nach zum gegenseitigen Verständnis und zu einer Auflösung des Konflikts finden. Dadurch wird das Arbeitsklima oder das Zusammenleben deutlich verbessert, da die Beteiligten mehr Bewusstsein für zwischenmenschliche konfliktreiche Interaktionen in sich entwickeln.

Supervision teilt sich in Team- und Fall-Supervision auf. Bei einer Fall-Supervision handelt es sich um die Begleitung eines konkreten und sehr wichtigen Themas, welches einen Blick von außen erfordert. Bei einer Team-Supervision handelt es sich um die Frage der Teambildung und Teamgestaltung, im Hinblick auf die Wirkung des Teams. Durch eine derartig gewichtete Supervision soll die Zusammenarbeit im Team bewusster und effizienter werden.

Mediation und Supervision sind oft nicht strikt voneinander trennbar und greifen immer wieder ineinander. Sie stellen die Grundpfeiler der Qualitätsentwicklung dar. Die eigentliche Aufgabe des Mediators bzw. Supervisors besteht darin, sich letztendlich überflüssig zu machen. Er arbeitet darauf hin, dass die Teammitglieder einen eigenständigen und unvoreingenommenen "Beobachter" in sich entwickeln.

"Wenn wir die Soziale Kunst mit einem Berufsbild verbinden wollen, so würde da am ehesten das Berufsbild des Mediators und des Supervisors passen. Ein Mensch, der die sozialen Prozesse überblicken und im guten Sinne unterstützen kann, ist ein Vermittler, ein Mediator, ein Supervisor, ist ein Künstler im Sozialen. Und zwar nicht mit den bereits bekannten Kunstausdrucksformen, sondern mit der Sozialen Kunst direkt leistet dieser Künstler Unterstützung in der Gesellschaft. So ist er selbst ein Werkzeug der neuen Kunst, der Sozialen Kunst. Allerdings ist dies nur dann der Fall, wenn der Mediator oder Supervisor tatsächlich gewillt ist, sich selbst als Werkzeug zu gestalten und zu meistern; wenn er also gewillt ist, sich selbst zu entwickeln, um der Welt als Werkzeug der Sozialen Kunst zu dienen. Wenn er sich nur äußere Werkzeuge durch das theoretische Lernen aneignen will, dann wird er kein wirklicher Sozialer Künstler werden können.

Bis jetzt besetzt das heutige Bild des Supervisors und Mediators das, worum es eigentlich bei dieser Idee gehen muss. Der heutige Mediator und Supervisor ist eher eine äußere künstliche Werkzeugsammlung an Tricks, die ein Mensch in diesem Berufsfeld anzuwenden lernt."

"Anthropos - der entgegen Gewendete. Selbstreflexion und Entwicklung."
s. 38, von Aliaksandr Kavaliou

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