Soziale Kunst
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"In einer Gesellschaft, in der der Mensch immer mehr zu einer biotechnischen Maschine erklärt, zu einem bloßen instinkthaften und triebgesteuerten Tier degradiert und zum Brennholz der Wirtschaft, zum Humankapital gemacht wird, ist es um so wichtiger, eigenständige Gedanken darüber zu ergreifen, was den Menschen wirklich ausmacht, was ihn von oben Genanntem unterscheidet, was der Mensch selbst in der leiblichen, seelischen und geistigen Konstitution ganz konkret darstellt.

Das dem reinen offensichtlichen Nutzen, der Statistik und der einseitig materialistischen Empirie unterworfene Erkenntnisstreben muss in einem neu ergriffenen Menschenbild als die gemeinsame, unvoreingenommene, idealistische Suche nach Wahrheit auferstehen und jegliche damit verbundene Utopie durch Praxis überwinden.

Diese Forschungsarbeit hat nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Betrachtung. Sie ist ein praktisches Beispiel eigenständiger Gedanken über den Menschen im sozialen Zusammenhang. Hier werden keine wissenschaftlichen Postulate blind befolgt und per Definition vorgegeben, das Wissen wird durch das eigene Nachdenken geschaffen - zur Überprüfung für jeden denkwilligen Menschen. Diese fortdauernde Selbstforschung versteht sich als wegweisend und nicht als Fertigprodukt. Sie ist der gesellschaftlich notwendige Befreiuungsschlag der autodidaktischen Selbstbildung aus der ängstlichen Unmündigkeit der Laien gegenüber sich ausbreitender Spezialisierung entfernter Fachwelten. Diese Arbeit ist ein Appell an das sich befreiende Denken.

Wie schaffen wir es, aus der antisozialen Entwicklung, die sich auf allen Gebieten sehr geschickt zu tarnen weiß, gesunde Schlüsse zu ziehen, um eine wirkliche illusionsfreie soziale Zukunft mit "Brüderlichkeit" im Wirtschaftsleben, Gleichheit im Rechtsleben und Freiheit im Geistesleben aufbauen zu wollen? Wie schaffen wir es, die damals materialistisch und gewalttätig gewordene Französische Revolution mit all ihren guten Impulsen diesmal vor allem innerlich und geistig neu zu greifen? In den Antworten auf diese und ähnliche Fragen liegen die Lösungen für die bedeutenden Themen unserer modernen Zeit, von Erziehung bis zu Energieversorgung. Bevor wir die antisozialen Triebe bei uns selbst nicht mit dem eigenen wachen Bewusstsein zugeben, begreifen und tugendhaft umgestalten, werden keine Erfindungen, Lösungen und Strukturen den Menschen im Guten dienen können. Wir werden Sklaven unserer seelischen Blindheit bleiben. Brechen wir auf zur Selbstgestaltung!"

"Anthropos - der entgegen Gewendete. Selbstreflexion und Entwicklung."
Klappentext, von Aliaksandr Kavaliou

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